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05. Juni 2026
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So melden Sie Dialysefahrten bei Ihrer Krankenkasse an: Ein Leitfaden für Donauwörth

So melden Sie Dialysefahrten bei Ihrer Krankenkasse an: Ein Leitfaden für Donauwörth

Wer regelmäßig zur Dialyse muss, steht oft vor bürokratischen Hürden: Welche Unterlagen brauche ich? Wer genehmigt die Fahrt? Und was kostet mich das am Ende? Wir beantworten diese Fragen Schritt für Schritt – damit Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können.

Warum Dialysefahrten eine Sonderstellung haben

Dialysefahrten zählen im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung zu den sogenannten Fahrten zur hochfrequenten Behandlung. Das bedeutet: Weil Dialysepatienten typischerweise drei Mal pro Woche zur Behandlung müssen, erkennen die Krankenkassen die medizinische Notwendigkeit dieser Transporte grundsätzlich an. Die Kostenübernahme ist jedoch nicht automatisch – sie setzt einen definierten Ablauf voraus, der bereits vor der ersten Fahrt angestoßen werden sollte.

Schritt 1: Die ärztliche Verordnung einholen

Am Anfang steht immer ein Transportschein. Ihr behandelnder Arzt – in der Regel der Nephrologe oder der Hausarzt – stellt diesen nach dem sogenannten Muster 4 aus. Dieses Formular dokumentiert die medizinische Notwendigkeit des Transports und bildet die rechtliche Grundlage für alle weiteren Schritte. Ohne diesen Transportschein kann weder die Genehmigung beantragt noch die Abrechnung durchgeführt werden.

Bei einer Dauertherapie wie der Dialyse kann Ihr Arzt auch einen Dauertransportschein ausstellen, der für einen längeren Zeitraum gilt. Das erspart Ihnen das wiederholte Ausstellen neuer Scheine bei jeder einzelnen Fahrt.

Schritt 2: Genehmigung durch die Krankenkasse

Im nächsten Schritt muss die Verordnung in der Regel von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse genehmigt werden. Reichen Sie den Transportschein zusammen mit einem formlosen Antrag bei Ihrer Kasse ein. Da Dialysefahrten im Rahmen der Serienbehandlung behandelt werden, ist die Genehmigung meist eine Routineangelegenheit – dennoch sollten Sie rechtzeitig handeln und nicht erst kurz vor dem ersten Termin.

Eine wichtige Ausnahme gilt seit 2019: Pflegebedürftige mit Pflegegrad 4 oder 5 sowie Personen mit Pflegegrad 3 und dauerhaft eingeschränkter Mobilität benötigen für Krankenfahrten vorab keine Kassengenehmigung mehr. Die ärztliche Verordnung bleibt jedoch in jedem Fall Pflicht.

Schritt 3: Den richtigen Fahrdienst beauftragen

Sobald die Genehmigung vorliegt, können Sie einen zugelassenen Fahrdienstleister beauftragen. Wichtig ist, dass der Anbieter als Vertragspartner der gesetzlichen Krankenkassen zugelassen ist – nur dann kann er direkt mit der Kasse abrechnen. Als zertifizierter Vertragspartner übernehmen wir von K&R Fahrservice Bayern GmbH in Donauwörth genau diese Rolle: Wir organisieren Ihre Dialysefahrten verlässlich, 365 Tage im Jahr, und kennen die Abrechnungsprozesse nach § 302 SGB V aus dem täglichen Betrieb.

Mehr über unser Leistungsangebot erfahren Sie auf unserer Seite zu Krankenfahrten.

So läuft die Abrechnung in der Praxis

Für die monatliche Abrechnung gegenüber der Krankenkasse werden Dialyseprotokolle, Transportbescheinigungen oder Dauertransportscheine benötigt. Diese Belege werden der Abrechnung beigefügt und im Rahmen des Datenträgeraustauschs nach § 302 SGB V verarbeitet. Als Patient müssen Sie sich darum in der Regel nicht selbst kümmern – das übernimmt der beauftragte Fahrdienst in Abstimmung mit der Kasse.

Was zahle ich selbst?

Auch bei genehmigten Dialysefahrten fällt eine gesetzliche Zuzahlung an. Diese beträgt 10 Prozent der Fahrtkosten, mindestens jedoch 5 Euro und höchstens 10 Euro je Fahrt. Diese Regelung gilt unabhängig davon, welchen Anbieter Sie wählen oder welcher Kasse Sie angehören. Wenn Sie die gesetzliche Belastungsgrenze bereits erreicht haben, können Sie sich von Ihrer Krankenkasse von weiteren Zuzahlungen befreien lassen.

Einen ersten Überblick über mögliche Fahrtkosten in Ihrer Region gibt Ihnen unser Fahrpreisrechner.

Gut zu wissen: Das Bediengebiet rund um Donauwörth

Als in Donauwörth ansässiges Unternehmen kennen wir die regionalen Gegebenheiten genau – von der Stadt bis in den Landkreis. Unser Bediengebiet umfasst die Region zuverlässig, sodass auch Patienten aus dem Umland pünktlich und komfortabel ihre Dialysetermine wahrnehmen können. Fahrzeuge und Fahrer sind auf die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Personen eingestellt.

Haben Sie noch Fragen zur Anmeldung Ihrer Dialysefahrten?

Der bürokratische Ablauf rund um Transportschein, Kassengenehmigung und Abrechnung ist nicht immer leicht zu überblicken. Wir unterstützen Sie dabei gerne – von der ersten Anfrage bis zur regelmäßigen Fahrtorganisation. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf: Zum Kontaktformular. Wir sind rund um die Uhr erreichbar und helfen Ihnen, alles unkompliziert in die Wege zu leiten.

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